Elinor Ostrom: "Allmende ist überall"
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- Von Fitze Urs
Am 12. Juni ist die 79-jährige US-amerikanische Ökonomin Elinor Ostrom gestorben. Sie hat ihr ganzes Forscherleben den Gemeingütern gewidmet, der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen wie Wasser, Weiden, Wälder oder der Luft. Für ihre bahnbrechenden Ergebnisse hat sie im Jahr 2009 den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten. In einem ihrer letzten Interviews hält sie fest, dass die Welt weit komplizierter sei, als es die gängigen ökonomischen Modelle wahrhaben wollten. Doch die Menschen könnten in Selbstverwaltung damit umgehen – wenn man sie nur liesse.
„Für fünf Minuten ein Schimpanse sein."
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- Von Fitze Urs
Die Verhaltensforscherin Jane Goodall hat mit ihrer jahrzehntelangen Forschung entscheidend dazu beigetragen, auch das Bild des Menschen in der Natur zu verändern. „Unser Platz ist im Königreich der Tiere - und nicht ausserhalb", sagt sie im Interview.
Bitter-süsse Arbeit
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- Von Martin Arnold
In Brasilien hat der Zuckerrohranbau eine lange Tradition. Und auch die Geschichte der Ethanol-Produktion begann schon vor 30 Jahren. Deshalb träumt das Land davon, zum Saudi-Arabien des Bio-Sprits aufzusteigen.
Auf einer internationalen Konferenz, welche UNICA, die “Nationale Vereinigung der Zucker- und Alkoholfabrikanten“ im World Trade Center in Sao Paulo vor einigen Wochen veranstaltete, herrscht Goldgräberstimmung. Brasilien feiert sich als effizientesten Produzenten von Ethanol in der Welt.
Wehrlos und vertrieben
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- Von Martin Arnold
Die World Conservation Union (IUCN) schätzt, dass hier noch etwa 7000 Orang-Utans leben. Seit 1900 ist der Bestand um 91 Prozent zurückgegangen. Sie sind deshalb akut vom Aussterben bedroht. Kaum besser ergeht es den etwas grösseren Artgenossen in Borneo. Dort leben nach verschiedenen Schätzungen noch zwischen 15'000 und 30'000 Tiere. Das Umweltprogramm der
Vereinten Nationen (UNEP) widmet dem Orang Utan, was auf malaiisch Waldmensch heisst, einen alarmierenden Bericht: Als Resultat der immer tiefer in den Urwald eindringenden Siedler, der Holzfäller und der Palmölplantagen seien nach Schätzungen bis zum Jahr 2022 98 Prozent des Tiefland-Urwaldes zerstört. Die UNEP empfiehlt deshalb vor allem, die vorhandenen Nationalparks besser zu schützen und illegale Plantagen aufzuheben.














