Weltweit hält die Wüstenbildung unvermindert an: Auf das Grün folgt der Staub
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- Von Thomas Veser
Rund zwölf Millionen Hektar Grünflächen in Trockengebieten gehen nach Schätzung der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) im Schnitt Jahr um Jahr verloren. Der überwiegend auf menschliche Eingriffe zurückzuführende Verlust entspricht der gesamten Ackerfläche Deutschlands. Die UNCCD geht davon aus, dass auf dieser Fläche rund 20 Millionen Tonnen Getreide hätten angebaut werden können. Dadurch müssen die Betroffenen jährlich einen Einkommensverlust in der Gegend von 42 Milliarden US-Dollar hinnehmen.

Wertvolles Ackerland wird auch in afrikanischen Ländern immer häufiger zweckentfremdet. Etwa um Freiraum für den Bau von Häusern zu gewinnen.
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Es wird eng
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- Von Fitze Urs
Ernährungskrisen, wie wir sie jetzt gerade erleben, und damit ein nicht mehr zu lösendes Hungerproblem werden zur Normalität, wenn nicht rasch gehandelt wird, meint der Gründer des World Watch Institute, Lester C. Brown, in einem in der Zeitschrift „Foreign Policy“ erschienen Beitrag . Ein erster Schritt wäre der sofortige Ausstieg aus der Agrotreibstoffproduktion, die die Preisexplosion bei vielen Grundnahrungsmitteln enorm anheizt.
Agrotreibstoffe erhöhen Nahrungsmittelpreise
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- Von Martin Arnold
Die Produktion von Agrotreibstoffen beeinflusst das weltweite Preisegefüge von Nahrungsmitteln weit mehr als dies bisher angenommen wurde. Dies berichtete jüngst die renommierte britische Tageszeitung „The Guardian“ mit Berufung auf eine Studie der Weltbank.
Der Auftritt mutet in Nachhinein befremdlich an. Noch ein Monat zuvor, an der FAO-Hungerkonferenz in Rom, waren sich die Vertreter der USA, der Weltbank und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon einig: Agrotreibstoffe könnten die Nahrungsmittelpreise beeinflussen, bewiesen sei jedoch nichts, man müsse














