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Beiträge Internationales

...dass Leiden mich nicht gleichgültig lassen

Es ist bei Jean Ziegler fast wie bei Galileo Galilei. Er argumentiert an gegen eine Welt, welche die Wahrheit nicht hören möchte. Und so wie der italienische Forscher mit seinem Satz „Und sie bewegt sich doch!“ nicht nur seine Unbeugsamkeit unter Beweis stellte, sondern auch Worte für die Ewigkeit formulierte, sind einem noch Zieglers Aussage über die Banditen an der Zürcher Bahnhofstrasse im Ohr. Recht hat er mit seiner Kritik gehabt, der Genfer Soziologe, als er schon vor dreissig Jahren feststellte, dass viele Schweizer Banker völlig frei von Ethik, Moral und Anstand ihren Geschäften nachgehen.

Bild: Brasilianische Zuckerrohrschneider auf dem Weg zur Arbeit  Bild. z.Vfg.

 

 

 

Ein bisschen zaubern

Agrarkonzerne wie die amerikanische Firma Monsanoto, aber auch das Schweizer Unternehmen Syngenta arbeiten in ihren Forschungsabteilungen schon lange mit genetisch veränderten Pflanzen. Nun geht die britische Oxitec, die mit Syngenta eng zusammenarbeitet, einen Schritt weiter: Sie verändern das Erbgut von Insekten.

Gen-Insekten im Anflug? Die Treibhausregion von Almeria (Spanien). Bild: Martin Arnold

 

 

Der Wettlauf mit seltenen Erden verschärft sich

Der geplante Abbau von Seltenen Erden sowie Nickel und Kobalt auf Madagaskar hat inzwischen das Thema Anbau von Pflanzentreibstoff aus den öffentlichen Debatten weitgehend verdrängt.

Seltene Erden in Madagaskar: Das Land wird zum Spielball des Westens und von China.

 

Landraub schädigt die ärmsten Staaten

Der zunehmende Landraub schädigt vor allem die ärmsten Staaten
Die Folgen des weltweit zunehmenden „Land grabbing“  (Landraub) haben die Lebensgrundlagen für die Bevölkerung in sieben der ärmsten Staaten Afrikas deutlich verschlechtert. Wie aus der Land Matrix hervorgeht, verloren vor allem Äthiopien, der Sudan, Mosambik, Tansania, Madagaskar, Sambia und die Demokratische Republik Kongo durch diese Land-Transaktionen grosse Flächen an Kulturland, das nur noch in geringem Umfang für den Anbau von Nahrungsmittelpflanzen zur Verfügung steht.  In diesen Ländern zählt der Hunger zu den Hauptproblemen.

 

Rio und die Green Economy

Die Erde erwärmt sich, der Permafrost schmilzt, der Meerespiegel steigt, doch die Treibhausgase werden weiterhin in wachsender Menge produziert. Um genau das zu verhindern,  wurden seit dem Erdgipfel  Rio 1992 so manche Irrwege eingeschlagen, wie etwa die Produktion von Agrotreibstoffen. Wird es nun bei Rio 20+ am 20. – 22. Juni besser? Ein Fazit und ein Ausblick mit Zweifeln.

Bald eine Schwimmeste anziehen? Silafagaga Lalua ist nicht sehr optimistisch.

 

Pressebüro Seegrund – Sankt Gallen (CH)