Schulspeisung wegen Ethanol verteuert
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- Von Fitze Urs
Die stark angestiegenen Lebensmittelpreise haben auch die us-amerikanische Schulspeisung und das nationale Ernährungsprogamm um rund 900 Millionen Dollar verteuert. Dafür mitverantwortlich ist auch die neue Rekordwerte erreichende Ethanolproduktion.
Um rund 900 Millionen Dollar haben sich n den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr die Kosten für Schulspeisung und das nationale Ernährungsprogramm, das direkte Nahrungsmttelhilfe statt Geldzahlungen für Bedürftige vorsieht, verteuert. Das schätzt das Budgetbüro des us-amerikanischen Kongresses. Der Grund liegt in den deutlich gestiegenen Lebensmittelpreisen. Das Problem ist zu einem guten Teil hausgemacht und hat einen Namen: Ethanol. Rund ein Viertel des in den USA produzierten Maises wird inzwischen für die Produktion von Ethanol verwendet. Alleine im vergangenen Jahr hat sich die Produiktion um 50 Prozent erhöht. Zu spüren bekommt dies die ganze Nahrungsmitelproduktionskette, vom Viehmäster über den Lebensmittelverarbeiter bis zum Konsumenten. Auch wenn niemand genau zu beziffern weiss, wie hoch der Anteil der Ethanol-Produktion am Anstieg der Lebensmittelpreise ist, so sind es vor allem die Ärmsten im Land, deren bescheidenes Budget stark belastet wird. Dabei hält sich der Nutzen des Ethanols in engen Grenzen - sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft. Um gerade mal ein Prozent konnt der Klimagas-Ausstoss des Verkehrs im vergangenen Jahr gesenkt werden. Und auch der um vier Prozent gesunkene Bedarf an Treibstoff aus nicht erneuerbaren Quellen nimmt sich angesichts des gigantischen Aufwandes bescheiden aus.


















