• Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow
Sep
05
2010
Today
Mainzelmännchenglauben

Anhänger einer industriellen Landwirtschaft propagieren diese als Bremserin des Klimawandels. Die Behauptung tönt zwar gut, ist aber derart kurzsichtig wie die Propagierung der Agrotreibstoffe.

Danke für Ihre
Unterstützung!
Agrarpflanzen
Moorzerstörung für Treibstoffpflanzen E-Mail

Umweltzerstörungen durch den Anbau von Agrotreibstoff-Pflanzen sind auch aus Deutschland zu vermelden. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) untersuche in einem Forschungsprojekt vier Bundesländer und die Auswirkungen der Förderung von Agrotreibstoffen auf die Landflächen.

Weiterlesen...
 
Hilfswerke besorgt E-Mail

In Bad Zurzach hat die Firma Green Biofuel  AG eine Baubewilligung für eine Agrodiesel-Anlage erhalten. Dort soll die ölhaltige Pflanze Jatropha aus Mosambik verarbeitet werden. Die Plattform Agrotreibstoffe, in der rund 20 Hilfswerke, Umwelt- und Bauernorganisationen zusammengeschlossen sind, zeigt sich darüber äusserst besorgt.

Weiterlesen...
 
Umweltverbände schlagen in Kopenhagen Alarm E-Mail
Mehrere Umweltverbände wehren sich an der Klimakonferenz in Kopenhagen gegen die Vorschläge des  UNFCCC für Emmissionsgutscheine auf pflanzlichen Produkten. Das relativ strenge Kyoto-Regime soll nämlich gelockert werden.
Weiterlesen...
 
Immenser Wasserverbrauch E-Mail

Die Produktion von Bioethanol aus Mais dürfte laut einer Studie bis zu dreimal mehr Wasser benötigen als bislang angenommen. Die grossflächige Umstellung auf Energiepflanzenanbau könnte den Wasserbedarf für die Energiegewinnung ins schier Unermessliche steigen lassen.

Weiterlesen...
 
VW setzt auf Agrotreibstoffe E-Mail

OPTFUEL heisst ein europäisches Forschungsprojekt, das unter der Führung von Volkswagen den Weg in die Grossproduktion von Biomass-to-Liquid, also von Agrotreibstoffen der zweiten Generation, vorantreiben soll.

Weiterlesen...
 
Dustige Pflanzen E-Mail

An der Weltwasserkonferenz vom 18. bis 24 August in Stockholm waren  Agrotreibstoffe ein wichtiges Thema. Verschiedene Prognosen gehen davon aus, dass für deren Herstellung in wenigen Jahren soviel Wasser benötigt wird, wie für die Produktion der weltweiten Nahrungsmittelversorgung.

Neben dem Peak Oil macht ein neuer Begriff die Runde: Peak Water. Gemeint ist jener Punkt, an dem das verfügbare, unverschmutzte Wasser nicht mehr ausreicht, um den Wasserdurst weltweit zu löschen. Bereits jetzt leben fast eineinhalb Milliarden Menschen von Flusswasser, das meist mehr oder weniger stark verschmutzt ist. Der Peak Water könnte schon bald erreicht sein und im Gegensatz zu Energieträgern, für die es Alternativen gibt, kann die verfügbare Wassermenge nicht beliebig erweitert werden. Deshalb rechnen Zukunftsforscher mit Kriegen, der wirkliche Ursache der Kampf ums Wasser ist. Verschärfend auf diese problematische Entwicklung wirken sich Agrotreibstoffe aus, die auch im Kampf ums Wasser in direkte Konkurrenz zu den Menschen treten. Die Wasserexperten in Stockholm beobachten diese Entwicklung mit Skepsis. Sie warnten aber davor, jede vor der Nutzung Biomasse zur Energieproduktion abzulehnen. Bioenergie der zweiten Generation, also die Nutzug von Zellulose, sei durchaus sinnvolle. Es gehe darum, den richtigen Weg auf diesem schwierigen Terrain zu finden.

 
Holz im Tank ist ineffizient E-Mail
Agrodiesel-Raffinerie in Freiberg

Aus vier Kilo Holz macht die Firma Choren Industrie in einer Demonstrationsanlage im sächsischen Freiberg einen Liter Diesel. Ist der Schlüssel zum klima- und umweltverträglichen Sprit gefunden? Nein. Holzenergie lässt sich weit effizienter nutzen.

Blitz und blank glitzern riesige Tanks und Rohrleitungen in der Mittagssonne auf dem Fabrikgeländer der Choren Industries im sächsischen Freiberg. Eine Raffinerie? Weit gefehlt -und doch nah dran. Denn was am Ende eines mehrstufigen Produktionsprozesses aus den Tanks sprudelt, ist hochwertiger Dieselsprit, so hochwertig dass auch die Auto- und Ölindustrie ihren Gefallen daran findet. Volkswagen und Shell sind Teilhaber des Unternehmens. Doch hier wird kein Rohöl verarbeitet, sondern Holz. Es ist eine Mischung aus Restholz aus den Wäldern des Erzgebirges und Altholz, das hier verkokst, in Gas umgewandelt und anschliessend mit der Fischer-Trops-Synthese, einem in den 1920er-Jahren entwickelten Verfahren zur Gasverflüssigung, zu gebrauchsfertigem Diesel umgewandelt wird.

Weiterlesen...
 


Bild des Monats

article thumbnail Urwaldzerstörung in Kolumbien. Die Gewinnung von Agrotreibstoffen ist oft mit Vertreibungen und anderen Menschenrechtsverletzungen verbunden.
weitere Bilder:

Zu Facebook

Facebook

Donatoren

article thumbnail

Who's Online

Wir haben 7 Gäste online
 

Impressum

Impressum

Redaktion: Pressebüro Seegrund, Martin Arnold, Urs Fitze, Thomas Veser, Manuela Ziegler, Claudia Rindt,   Design & Webmaster: www.eveline-arnold.ch, Eveline Arnold

Was wir erreichen wollen

Was kommt zuerst: der Sprit oder das Essen? Natürlich: das Essen. Doch die Apologeten eines neuen Energiezeitalters sehen das etwas anders. Sie relativieren, sie negieren, sie machen Versprechungen – und sie handeln. Weltweit boomen Agrotreibstoffe, gefördert mit Mitteln aus den öffentlichen Haushalten von Ländern und internationalen Organisationen, wie nie zuvor. Die Folgen sind vor allem für die Ärmsten schon jetzt zu spüren. Der Hunger auf der Welt nimmt in erschreckendem Tempo wieder zu. www.brotimtank.org begleitet diese Entwicklung mit Berichten, Reportagen und Hintergrundinformationen aus aller Welt. Wir fühlen uns dem klassischen Journalismus verpflichtet. Kritisch, aber fair und redaktionell unabhängig leistet www.brotimtank.orgeinen...