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Der Biologe und Buchautor Christian Lauk beobachtet die Entwicklung der Landnutzung weltweit und berichtet monatlich darüber.
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Der Biologe und Buchautor Christian Lauk beobachtet die Entwicklung der Landnutzung weltweit und berichtet monatlich darüber - neu auch auf www.brotimtank. Lauk wird auch die Entwicklung in Österreich im Auge behalten.
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Die Landräuber gehen um in der unterentwickelten Welt. Millionen von Hektar fruchtbaren Landes in den ärmsten Ländern der Welt werden an die Reichen verschachert. Die Weltbank mischt munter mit.
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Die Autoindustrie interessiert sich für den Jatropha-Anbau. So sichert sich der Stuttgarter Autobauer Daimler in indischen Bundesstaat Tamil Nadu mit Kleindarlehen und Bürgschaften an die Bauern das begehrte Pflanzenöl.
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Die zweite Generation der Agrotreibstoffe gerät zunehmend ins Zwielicht – und selbst die Verbrennung von Holzschnitzeln zur Strom- und Wärmeproduktion könnte weit weniger nachhaltig sein als von deren Propagandisten ins Feld geführt. Die Klimabilanz ist verheerend, und indirekt wird auch die Nahrungsmittelproduktion gefährdet.
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IFC, die International Finance Corporation, ein privater Kreditgeber der Weltbank, reagierte am vergangenen Mittwoch endlich auf die Klagen indonesischer Kleinbauern und Einheimischer aus dem Jahr 2007. Danach verstösst der indonesische IFC-Darlehensnehmer Wilmar seit Jahren ungehindert gegen ökologische und soziale Standards im Palmölgeschäft. Nun kann die IFC nicht mehr länger wegsehen.
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Die Landwirtschaft spielt im Kampf gegen den Klimawandel eine wichtige Rolle. Doch die Weichen werden falsch gestellt.
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Lebensmittel- und Energiekrisen lösen einen Landhunger der anderen Art aus: Staaten kaufen riesige Ländereien in der dritten Welt auf.
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Zahlreiche Staats- und Regierungschefs versuchten an der FAO-Hungerkonferenz im Juni Auswege aus der Ernährungskrise zu finden. Sie fordern nun grossflächige Anbauprogramme. Des weckt bei Kleinbauern ungute Erinnerungen an die grüne Revolution.
Wer am so genannten Hungergipfel in Rom substantielle Ergebnisse erwartet hätte, sah sich getäuscht. Zu viele Staats- und Regierungschefs nutzten die Dramatik des Themas Hunger, um die Bühne vor über 1000 Medienvertretern aus aller Welt für die Selbstdarstellung zu nutzen. Im Hintergrund wurde dennoch ernsthaft Ursachenforschung betrieben. Steigen die Nahrungsmittelpreise wegen der Agrotreibstoffe oder doch eher als Folge von Spekulationen?
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In ganz Afrika schwärmen die Propheten eines neuen, grünen Energiezeitalters aus. Energiepflanzen sollen das Allheilmittel für die Energiekrise sein – und Afrika Wohlstand bringen. Grosse Skepsis ist angezeigt.
Einmal mehr wird Afrika zum Spielball fremder Interessen. Und wieder einmal sind sie unterwegs, die Gaukler aus fernen und heimischen Landen, um auf dem ganzen Kontinent das Lied von Gewinn- und Entwicklungschancen zu singen. Es sind die Vertreter von multinationalen Konzernen, aber auch nationalen Unternehmen, die, nach dem Erdöl-Manna, nun das Agrotreibstoff-Manna verheissen. Eigentlich sind sie auf der Suche nach profitablen Lösungen für das weltweit immer dringlicher werdende Problem der Energieverschleuderung. Doch davon sprechen sie nicht. So werden Agrotreibstoffe heute als teilweiser Ersatz für fossile Treibstoffe propagiert und angesichts einer Energiekrise, die sich durch den extremen Anstieg der Erdölpreise auf dem Weltmarkt ankündigt, als Allheilmittel dargestellt. Auch afrikanische Kleinbauern werden aufgerufen, mitzumachen am Energiepflanzenrausch. Dabei stellen sich eine ganze Reihe von grundlegenden Fragen. Der Versuch einer Antwort aus Mali:
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