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Geschrieben von: Fitze Urs
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Der Umgang mit fossilen Ressourcen und die Ernährung der Weltbevölkerung sind im 21. Jahrhundert die entscheidenden Faktoren einer nachhaltige Entwicklung, sagt
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Geschrieben von: Arnold Martin
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Es leben immer mehr Menschen auf der Erde. Gleichzeitig verringert sich das für die Landwirtschaft verfügbare Land: Die Schere öffnet sich. Dies wird mit dem Zähler auf dieser Homepage sichtbar. Am Ende dieser Entwicklung steht der Hunger für viele Menschen. Er lauert auch dort, wo er noch nicht sichtbar ist. Indien wird zurzeit von Demonstrationen gegen die Lebensmittelpreiserhöhungen erschüttert. Innerhalb eines Jahres hat sich der Preis für Linsen verdoppelt. Dafür ist hauptsächlich der Monsun Schuld. Er hat vergangenes Jahr zu wenig Wasser gebracht. Wenn dann aber dieses knapp werdende Gut Wasser auch noch für das Gedeihen von Agrotreibstoff-Pflanzen gebraucht wird, das auf dem knapper werdenden Land angebaut wird, führt dies zu Problemen. Diese werden für Indien gross sein, denn Indien hat ein ehrgeiziges Anbauprogramm für Agrotreibstoffe aufgegleist. Die Forscher am International Rice Research Institut (IRRI) in Manila (Philippinen), die für die Grüne Revolution mitverantwortlich waren, sagen klar: „Die grüne Revolution eliminierte den Hunger weil mit neuen Getreide-, Mais- und Reissorten die Erträge pro Hektar bebautes Land massiv erhöht werden konnten.“ Doch nun ist für die Leute vom IRRI das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Erträge können nicht mehr wesentlich gesteigert werden. Und mit der Ausdehnung der Wohnflächen und Industriebauten werden sie sogar sinken. Die Agrotreibstoffe beschleunigen diesen Prozess einfach. |
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Geschrieben von: Arnold Martin
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„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, “ hat die deutsche Fussballtrainererlegende Sepp Herberger einst gesagt. Damit deutete Herberger wohl an, dass die Chance, eine Niederlage mit einem Sieg im nächsten Spiel zu verarbeiten, schnell kommt. Wo er recht hat, hat er recht. Das gilt auch für die Klimaverhandlungen.
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Geschrieben von: Fitze Urs
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Die Nutzung erneuerbare Energien gilt zu Recht als Schlüssel einer nachhaltigen Zukunft. Und eigentlich zweifelt niemand mehr ernsthaft daran, dass Alternativen zu einem wirtschaftlichen und privaten Leben, das fast ausschliesslich auf Erdöl, Erdgas und Kohle baut, unabdingbar sind. Nicht nur, weil sich das Klima erwärmt, sondern auch, weil uns ansonsten in nicht allzuferner Zukunft buchstäblich der Saft ausgeht. Doch was in zahllosen Statements aus dem Munde von Politikern, Wissenschaftlerinnen und Firmenvertretern gebetsmühlenartig vorgetragen wird, hat mit der Wirklichkeit kaum mehr etwas zu tun. Das gilt insbesondere für die politische Bühne, jenen Ort also, der den Rahmen abstecken sollte, innerhalb dessen Grenzen sich Menschen primär zum Wohle aller entfalten können. Doch nicht nur das Scheitern des Weltklimagipfels in Kopenhagen hat endgültig klar gemacht: Auch in der Umweltpolitik ist ein internationaler Konsens nicht mehr wert als das Papier, auf dem die salbungsvollen Absichtserklärungen gedruckt werden. Die Europäische Union will Vorreiter und Vorbild sein, ehrgeizige Ziele wurden formuliert, um den Umstieg auf erneuerbare Ressourcen zu beschleunigen. Bei Agrotreibstoffen zeigt sich nun, dass die EU den Teufel mit dem Belzebub austreibt. Die Zeche dieser verfehlten Politik zahlen die Menschen in der dritten Welt: Hunger, Vertreibung und Ausbeutung sind die verheerenden Folgen. Es ist höchste Zeit, umzudenken - und reinen Wein einzuschenken: Wer suggeriert, wir könnten, wenn wir nur an ein paar technischen Stellschrauben drehen, weiterzumachen wie zuvor, handelt verantwortungslos.
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Geschrieben von: Arnold Martin
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In einer neuen Studie der Nicht-Regierungsorganisation Action Aid ist von Millionen von Hungernden die Rede, wenn die EU-Zielsetzung, 10 Prozent ihrer im Verkehrssektor genutzten Kraftstoffe aus Biomasse herzustellen, aufrecht erhalten wird. Die kritischen Kommentare sind nicht neu und die Studie von Action Aid ist nur eine Untersuchung mehr, die belegt, dass Agrotreibstoffe wie sie im Moment produziert werden, nur zur Verteuerung von Nahrungsmitteln beitragen, die Klimaprobleme aber nicht lösen, weil alleine deren Herstellung Unmengen von Kohlenstoffe freisetzt. Der Bericht schätzt, dass jede Verteuerung der Nahrungsmittel um ein Prozent, 16 Millionen Menschen zusätzlich in den Hunger treibt. Seit den Verhandlungen um das Kyoto-Protokoll hat sich die EU auf internationaler Ebene als Motor erwiesen, wenn es um die ernsthafte Reduktion von Treibhausgasen ging. Neu am Kyoto-Protokoll und neu in der Geschichte der UNO ist aber, dass nach den Worten und damit nach den unterschriebenen Zusicherungen auch die Taten gemessen werden. Die Reduktionsziele im eigenen Wirtschaftsraum zu erreichen, ist sehr schwierig. Zwei Drittel der Agrotreibstoffe werden in Entwicklungsländern produziert. Mit ihrer Politik lässt die EU einen Teil ihrer Einsparungen im Ausland „herstellen“ und exportiert damit den Zwang, einzusparen. Wer seiner Bevölkerung aber nicht die Wahrheit sagt, nämlich, dass kein Weg an starken Sparzielen vorbeiführt, heuchelt. Und wenn dafür Menschen verhungern, ist dies zynisch. Es scheint allerdings, dass auch in Brüssel immer mehr Politiker einsehen, das Agrotreibstoffe ineffizient sind und deshalb keine Alternative zu Windfarmen und Solaranlagen darstellen.
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Geschrieben von: Fitze Urs
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Das kanadische Umweltministerium hat diese Woche bekannt gegeben, zwei Studien in Auftrag gegeben zu haben, die die ökologischen Folgen der Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen und den darauf angebauten Lebensmitteln untersuchen sollen. Erfahrungen aus den USA und Brasilien liessen vermuten, dass mit den heutigen Methoden der Agrotreibstoff-Produktion ganz neue Probleme mit Luft- und Gewässerverschmutzung aufträten und auch ernste Konsequenzen für die menschliche Gesundheit zu befürchten seien. Das ist bemerkenswert. Denn Kanada verfolgt ehrgeizige Ziele. Schon ab September 2010 müssen Benzin und Diesel mindestens fünf Prozent Agrotreibstoffe beigemischt werden. Und auch wenn eine Regierungssprecherin sofort relativierte, der Auftrag für eine solche Studie bedeute noch lange keine Abkehr von der bisherigen Agrotreibstoff-Politik, so sind doch zumindest die ganz harten Fronten der konservativen Regierung aufgeweicht - ein Hoffnungsschimmer für das riesige Land, das eine der höchsten Kohlendioxid-Emissionen pro Kopf weltweit aufweist. |
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Geschrieben von: Fitze Urs
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...da ist auch kein politischer Weg. Der zum Jahrhundertereignis hochstilisierte Klimagripfel hat kaum Bewegung in die seit Jahren festgefahrenen Verhandlungspositionen gebracht. Wer, wie etwa der Schweizer Umweltminister Moritz Leuenberger, die unter grossem Zeitdruck zustande gekommene, rechtlich völlig unverbindliche Absichtserklärung noch als Erfolg feiern will, macht auf Schönfärberei - und kaschiert damit auch den eigenen fehlenden politischen Willen. Das gilt nicht nur für die Schweiz. Es gilt für alle, die in Kopenhagen am Verhandlungstisch sassen. Niemand bewegte sich auch nur ein Handbreit. Realisten werden einwenden, das sei auch nicht anders zu erwarten gewesen, denn schon die konsultativen Treffen im Vorfeld des Klimagipfels hatten keinerlei Bewegung gebracht.. Im Gegenteil. Die deutsche Regierung, die sich etwa im erst vor zwei Monaten abgeschlossene Koalitionsvertrag noch zu einer CO2-Reduktion von 40 Prozent bis 2020 verpflichtet hatte, krebst nun auf das bescheidene EU-Niveau von 20 Proeznt zurück. Und weil jeder vom anderen mehr erwartet, als er selber preisgeben möchte, geschieht: nichts. Dabei, das sei klar gestellt, haben sowohl Entwiclungsländer als auch Schwellenländer nur zu Recht, wenn sie von den Industriestaaten eine Bringschuld einfordern, die meilenweit über das hinausgehen muss, was sie selber bieten. 40 Prozent Reduktion bis 2020 aus freien Stücken wäre dem Einlösen einer solchen Bringschuld gleich gekommen.Es sieht, leider, nicht danach aus, als ob sich auch nur einer der Industriestaaten dazu durchringen könnte. Und es ist ein deutliches Zeichen der fundamentalen Schwäche der westlichen Staaten, die zunehmend weniger in der Lage sind, das Heft in die Hand zu nehmen, weder in Europa noch in Nordamerika. Denn letztlich geht es auch in der Klimadebatte um die Weltgerechtigkeit. Der Westen wird Farbe bekennen und nach Jahrhunderten der politischen, wirtschaftlichen und gesellschafltichen Dominanz zurückkrebsen müssen auf ein gesundes Mass, das auch der grossen Mehrheit der Weltbevölkerung Platz lässt, um sich zu entwickeln. Das wird auch heissen, zugunsten der anderen zu verzichten. Die Hoffnung auf eine neue technologische Revolution, die alle, auch das Weltklima rettet, und von einer Wirtschaft, die zu mehr in der Lage ist als der schonungslosen Ausbeutung aller Ressourcen, wird nicht aufgehen. Wir alle werden, gerade im Verkehr, den Verzicht lernen müssen. Kleinere Brötchen backen wird, buchstäblich, heissen, dass alle genug zu essen haben. |
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Geschrieben von: Martin Arnold
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Die Klimaverhandlungen in Kopenhagen sind von einschneidender Bedeutung, wenn man das Ziel erreichen will, die Erwärmung der Erde innerhalb der von Experten errechneten zwei Grad zu halten.
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