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36 Milliarden Gallonen Agrotreibstoffe jährlich wollen die Vereinigten Staaten im Jahr 2022 produzieren. Im vergangenen Jahr waren es knapp elf Milliarden, die vor allem aus Maisstärke gewonnen wurden. Nun soll die Stunde von Chinaschilf und Stroh schlagen.
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Der brasilianische Ethanolboom ist ungebrochen. Die Folgen sind verheerend - für Mensch und Umwelt.
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Wo sehen Sie die Gründe?
In Lulas Prioritäten. Er hat von Anfang an darauf gebaut, den Auslandsschuldenberg abzutragen. Das Ziel hat er auch weitgehend erreicht, indem er voll auf den Ausbau des exportorientieren Agroindustriesektors gesetzt hat. Die Landlosen und die Kleinbauern sollen indirekt profitieren. Doch davon ist gar nichts zu sehen.
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Bischof José Luis Astigarraga ist eine stolze Zurückhaltung eigen, die viele Nordspanier prägt. Doch wenn von der Grupo Romero die Rede ist, bekommt seine Stimme einen scharfen Unterton. In der Region von Yurimaguas, die im Amazonas-Hochland im Nordosten Perus liegt, vertreibt das einheimische Unternehmen Indigenas aus ihren angestammten Gebieten und geht gegen ihre Kritiker rigide vor. Das Ziel der Grupo Romero: Die Umgebung in eine Palmölplantage verwandeln. An der Tagung „Energie ohne Übersee“ in Freiburg i.Br. zu der Caritas International eingeladen hatte, erzählt er über das Leben in der Gesetzlosigkeit der Agrotreibstoffe.
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Die “Trapiche Sugar Mill” operiert im Nordosten Brasiliens. Die Firma ist schon mehrfach in Konflikt mit den Behörden gekommen und kriminalisiert die Berichterstatter für Menschenrechte, welche die Arbeitsbedingungne kritisieren. Trotzdem bekommt “Trapiche Sugar Mill” nun öffentliches Land zugewiesen, das als Schutzzone vorgesehen war.
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107 Millionen Tonnen Getreide, vor allem Mais, sind in den USA im vergangenen Jahr zu Ethanol verarbeitet worden - genug, um 330 Millionen Menschen zu ernähren.
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Der britische Ölmulti Shell steigt gross ins brasilianische Ethanolgeschäft ein. Umweltschützer von Rettet den Regenwald organisieren eine Protestaktion.
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Die zweite Generation der Agrotreibstoffe macht alles noch schlimmer. Denn nun geht es auch noch bislang von der Agroindustrie verschonten Flächen an den Kragen. Der Mensch scheint in seiner Technologiegläubigkeit unfähig, die Konsequenzen auch nur zu bedenken.
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Für die Gewinnung von Palmöl zerstört Kolumbien seine Regenwälder und verletzt die Menschenrechte. Zehntausende Kleinbauern wurden bisher von ihrem Land vertrieben oder getötet. Ein Film darüber erscheint am Mittwoch, 25.11. um 2015 auf 3-Sat.
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Im hohen Norden der kanadischen Provinz Alberta liegen die zweitgrössten Erdölvorkommen der Welt – als Bitumen gebunden im Erdreich. Die extrem teure Förderung ist dank der gestiegenen Ölpreise rentabel. Die Bonanza hat begonnen – allen Umweltbedenken zum Trotz.
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Aus Weizenstrohballen macht die kanadische Firma Iogen in ihrer Pilotanlage in Ottawa schon seit fünf Jahren Ethanol. Nun steht der Bau der weltweit ersten Produktionsanlage in der kanadischen Provinz Saskatchewan kurz bevor: ein Durchbruch.
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Die Umweltorganisation Rettet den Regenwald ruft zum Protest gegen den geplanten Bau von zwei Ethanolfabriken in Brasilien durch den Erdölmulti BP auf.
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Guatemala gehört zum traurigen Kreis der Hungerländer. Der Grund dafür sei eine lang anhaltende Dürre heisst es von offizieller Seite. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Riesige Flächen werden für den Anbau von Agrotreibstoffen verwendet.
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Ein amerikanisches Start-Up-Unternehmen der Biotechnologiebranche glaubt, dass künftig der US-Kraftstoffbedarf mit Treibstoffen nicht fossiler Herkunft gedeckt werden kann. Die zentrale Rolle spielt dabei die Sonne.
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Die Welt nutzt gigantische Volumen von Öl. Ein Viertel davon wird von den USA genutzt. Wir müssen ständig neue Ölspeicher finden um die Produktion in Gang zu halten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann die Produktionsrate von Öl aus neuen Ölspeichern aber nicht mehr mit der Abnahme der Produktion der alten Speicher mithalten und die Gesamtproduktion wird abnehmen.
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Die Umweltorganisation "Rettet den Regenwald " ruft zu einem Protest-e-mail an den paraguyanischen Präsidenten auf.
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