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Jan
27
2012
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Scheinlösungen

Um Scheinlösungen waren die Delegationen an den Verhandlungstischen der internationalen Klimakonferenzen in Durban nie verlegen. Jetzt, kurz vor Ablauf des 1997 vereinbarten Kyoto-Protokolls,

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„Wir brauchen eine zivilisierte Marktwirtschaft“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Fitze Urs   
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 05:06 Uhr

Der Wirtschaftsethiker Peter Ulrich verlangt eine epochale Weiterentwicklung der Marktwirtschaft, die sich künftig viel stärker in den Dienst der Gesellschaft zu stellen habe. Das sei eine Frage der Gesellschaftsordnung, nicht der unverbindlichen Berücksichtigung von Stakeholder-Interessen.

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Cerrado: Die grösste Savanne der Welt stirbt Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Caton (Bild), Cris Aoki (Text), Eric Hilaire/Guardian (Gestaltung und Technik)   
Freitag, den 13. Januar 2012 um 14:34 Uhr

Der britische Fotograf Peter Caton hat während mehrerer Monate die brasilianische Cerrado bereist, die grösste Savanne der Welt. Seine Bilder zeigen eine Landschaft, die in erschreckendem Ausmass von einer export-orientierten Landwirtschaft dominiert wird. Schon bald wird die noch vor zwei Generationen fast unberührte, extrem artenreiche Cerrado Geschichte sein.

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Zuckerbrot oder Peitsche? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Fitze Urs   
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 17:33 Uhr

 Nicht-Regierungs-Organisationen geniessen hohe Glaubwürdigkeit – ganz im Gegensatz zur Wirtschaft. Das macht sie zu zunehmend gefragten Partnern für Unternehmen, die unter ethischem Rechtfertigungsdruck stehen. Doch was wirkt besser: Zuckerbrot oder Peitsche?

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Nach dem Boom drohen die mageren Jahre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Veser   
Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 15:02 Uhr

Horrende Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln, Engpässe  und  Unruhen gehörten im letzten Jahr zum Alltag in Afrika. Schuld daran waren auch die Agrotreibstoffe. Nun drohen der Branche selber magere Jahre.

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Gold oder Leben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Arnold Martin   
Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 13:53 Uhr

Der Anbau von Agrotreibstoffen ist ein Raubbau an Menschen und Natur. Eine Form der Ausbeutung wie etwa der Goldabbau in Guatemala. Ein Beispiel einer permanenten Bedrohung für die Bevölkerung.

 

Raquel Léon, HEKS-Mitarbeiterin, vor der Mine Marlin.

 

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Vertrauensvorschuss durch Kundennähe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Veser   
Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

Lokale Spar- und Kreditvergabe-Genossenschaften können Afrikas Bauern den Weg in die Zukunft ebnen – vorausgesetzt, die ordnungspolitischen Bedingungen stimmen. Ein Beispiel aus dem ostafrikanischen  Uganda. Es zeigt, das auch eine andere Entwicklung möglich ist, als riesige Investitionen in Agrotreibstoffprojekte.

Gespräch über den Einsatz der über Microfinance ermnöglichten Geldmittel.

 

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Landraub hauptsächlich für Agrotreibstoffe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Fitze Urs   
Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 16:02 Uhr

Die „International Land Coalition“ legt detaillierte Zahlen zum Landraub im vergangenen Jahrzehnt vor. Danach liegen aus den Ländern des Südens Berichte über Landkäuft meist internationaler Firmen von knapp 200 Millionen Hektar vor – das Achtfache der Fläche Grossbritanniens. Den grössten Anteil stellen Flächen für die Energiepflanzenanbau.

Agrotreibstoffe (gelb) machen den Hauptanteil der Agrarlandkäufe in den Ländern des Südens im vergangenen Jahrzehnt aus, insgesamt 36,6 Millionen Hektar sind belegt. Das entspricht etwa der Fläche Deutschlands.

 

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Leere Bäuche - volle Abfalleimer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Arnold Martin   
Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 16:29 Uhr

Die Hungerkatastrophe in Ostafrika ist aus den Schlagzeilen geraten. Vorübergehend. Das hat mit dem Regen zu tun, der inzwischen – viel zu spät und zu stark – eingetroffen ist.

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article thumbnail Micorfinance kann eine Lösung sein im Einsatz gegen den Agrotreibstoffanbau. Wenn die Bauern Kredite erhalten, können sie so selber die Entscheidungen über ihr Land treffen und müssen es nicht...
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Martin Arnold: m.arnold(a)seegrund.ch
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Was wir erreichen wollen

Was kommt zuerst: der Sprit oder das Essen? Natürlich: das Essen. Doch die Apologeten eines neuen Energiezeitalters sehen das etwas anders. Sie relativieren, sie negieren, sie machen Versprechungen – und sie handeln. Weltweit boomen Agrotreibstoffe, gefördert mit Mitteln aus öffentlichen Haushalten von Ländern und internationalen Organisationen, wie nie zuvor. Die Folgen sind vor allem für die Ärmsten schon jetzt zu spüren. Der Hunger auf der Welt nimmt in erschreckendem Tempo wieder zu.
www.brotimtank.org begleitet diese Entwicklung mit Berichten, Reportagen und Hintergrundinformationen aus aller Welt. Wir fühlen uns dem klassischen Journalismus verpflichtet. Kritisch, aber fair und redaktionell unabhängig leistet www.brotimtank.org einen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung im deutschsprachigen Raum zu einem der wichtigsten energie- und entwicklungspolitischen Themen unserer Zeit.